Negativ-Serie hielt an

Jörg Viebahn bei Lauf 9 der Nürburgring Langstrecken-Serie – Die Langstreckensaison 2025 am Nürburgring neigt sich langsam dem Ende zu. Beim neunten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS), dem 57. ADAC Barbarossapreis, erlebte Jörg Viebahn ein unglückliches Wochenende, obwohl die Voraussetzungen in der Eifel nicht so schlecht waren.

Nebel sorgte zwar zunächst für eine kleinere Verzögerung. Anschließend trocknete die Strecke schnell ab und das Rennen wurde bei guten Bedingungen gestartet. Dazu war die Stimmung rund um die Strecke toll, da viele Zuschauer Formel-1-Weltmeister Max Verstappen, der erstmals in der Eifel einen GT3-Ferrari fuhr, sehen wollten.

Der Gummersbacher pilotierte wie gewohnt für Prosport Racing einen Aston Martin Vantage GT4 in der Klasse SP10. Das Cockpit teilte er sich mit dem Chilenen Benjamin Hites und dem Österreicher Raphael Rennhofer. Viebahn: „Es gibt immer wieder Überraschungen bei der Fahrerbesetzung, aber das Team hat gepasst.“

Im Training reichte es für das Prosport-Trio zu Startposition 3 in der Klasse, das bedeutete Platz 29 im knapp 110 Fahrzeuge starken Feld. „Das war in Ordnung. Die Porsche Cayman GT4 in der Klasse sind einfach deutlich schneller als unser Aston Martin.“

Der Gummersbacher fuhr erneut den Start: „In der ersten Kurve war es etwas eng, aber anschließend konnte ich mich gut behaupten. Das Auto hat funktioniert und der Speed war in Ordnung.“ Am Ende seines Stints lag er in der Klasse auf Rang 2 und nahe an den Top20 des Feldes.

Rennhofer als zweiter Fahrer fuhr ebenfalls recht schnell, kam aber nicht so weit wie erhofft. In Runde 14 war nach einem Reifenschaden vorzeitig Schluss. Viebahn: „Schon wieder ein defekter Reifen hinten rechts. Wir hatten in dieser Saison schon einige Schäden und wissen immer noch nicht genau, woran das liegt. Ein enttäuschendes Ergebnis. Zum Glück bin ich den Start gefahren und konnte ein paar Runden fahren. Jetzt treten wir noch beim Finale an und dann ist eine recht enttäuschende Saison auf dem Nürburgring zu Ende.“

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