Zufriedenheit beim Saisonauftakt

Gummersbacher startet 2026 in der Nürburgring Langstrecken-Serie – Jörg Viebahn startete beim ersten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) in einem Aston Martin Avantage GT4 von Prosport Racing und belegte am Ende Platz 2 in der Klasse der GT4-Fahrzeuge.

Routinier Viebahn kehrt in dieser Saison auf den Nürburgring zurück. Viebahn: „Die Strecke ist einfach meine Heimat und immer wieder eine Herausforderung. Ich fahre gern in der Eifel.“ In dem Aston Martin Avantage GT4 von Prosport Racing bestreitet er die komplette NLS-Saison und dazu das legendäre 24h-Rennen. Der Gummersbacher fährt gemeinsam mit Yannick Himmels (Heinsberg) und „Alboretto“ (Kelberg). Viebahn: „Das ist eine interessante Mischung. Ich als erfahrener Pilot fahre gemeinsam mit zwei Newcomern, die allerdings über einige Erfahrungen verfügen. Das sollte passen, wie es sich auch beim ersten Test gezeigt hat.“

Beim ersten NLS-Lauf, der „70. ADAC Westfalenfahrt“ stellte Viebahn den Aston Martin auf die Pole-Position der Klasse. Allerdings gab es direkt einen kleinen Rückschlag. Einer seiner Partner war im Training in einer Code-60-Zone zu schnell unterwegs und kassierte dadurch eine Durchfahrtsstrafe fürs Rennen.

Startfahrer Viebahn hatte ein weiteres Problem. Knapp eine Stunde vor dem Start hatte es noch geregnet, sodass die Reifenwahl für die noch feuchte Strecke zu einem Glücksspiel wurde. „Ich bin auf Nummer sicher gegangen und auf Regenreifen gestartet. Im Nachhinein eine falsche Entscheidung, weil es schnell trocken wurde. Nach dem frühen Boxenstopp und der absolvierten Durchfahrtsstrafe lag der angestrebte Klassensieg anfangs in weiter Ferne.

Da sich das Team im weiteren Verlauf des 4-Stunden-Rennen keine Fehler mehr erlaubte, wurde es am Ende Platz noch 2 in der Klasse. Viebahn: „Ein zufriedenstellender Saisonauftakt. Das Team hat funktioniert und sein Potenzial gezeigt. Wir wissen jetzt, woran wir noch arbeiten müssen.“

 

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