Enttäuschendes Ergebnis für bei Lauf 3 der Nürburgring Langstrecken-Serie – Der dritte Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS), die 57. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy“, ging bei guten äußeren Bedingungen über die Bühne. Beim zweiten Lauf mit Wertung, das erste Rennen musste aufgrund schlechten Wetters abgesagt werden, gingen knapp 140 Fahrzeuge ins morgendliche Zeittraining.
Jörg Viebahn und seine Partner Anton Abee (Hamburg) und Yannik Himmels (Heinsberg) starteten wieder im Mercedes-AMG GT4 von Prosport Racing in der Klasse SP10. Im Training fuhren zunächst die Teamkollegen. Viebahn sollte zum Schluss noch eine schnelle Runde fahren. „Darauf habe ich aber verzichtet. Immer wieder gab es Unfälle oder Ausritte, sodass eine schnelle Runde kaum mehr möglich war. Darüber hinaus hatten meine Teamkollegen den Mercedes auf Startposition 2 gestellt. Das war in Ordnung.“
Startfahrer war erneut der Gummersbacher. „Das hat wieder gepasst. Ich habe mich aus allem herausgehalten. Anschließend habe ich einige Positionen gutgemacht und konnte anschließend die Führung in der Klasse übernehmen. Bis zum ersten Stopp habe ich dann über zehn Sekunden Vorsprung herausgefahren. Es sah alles sehr gut aus.“
Kurze Zeit später traten allerdings erste Probleme auf. Viebahn: „Zunächst blinkte die ABS-Kontroll-Leuchte. Beim notwendigen Stopp, war mein Teampartner in der Boxengasse zu schnell, was eine Strafe nach sich zog. Anschließend fiel das ABS-System zweitweise komplett aus. Eine schwierige Situation für meine Kollegen, die sie so etwas noch nicht erlebt hatten. Um ohne ABS auf der Nordschleife schnell zu fahren, brauchst du schon mehr Erfahrung. Deshalb bin ich auch zum Schluss noch einmal in den Mercedes gestiegen.“
Zu diesem Zeitpunkt war das Rennen aber schon verloren, denn die Prosport-Mannschaft hatte viel Zeit eigebüsst und war auf Platz 3 in Klasse zurückgefallen. Noch mehr Zeit ging verloren, als Viebahn kurz vor Schluss noch von einem Konkurrenten umgedreht wurde. So blieb ihm nur noch die Möglichkeit, den dritten Rang ins Ziel zu bringen. „Es wäre mehr möglich gewesen, aber es gibt Tage das kommt ein Unglück zum anderen. Es war zwar eine Enttäuschung, aber letztlich mussten wir mit der Platzierung zufrieden sein.“
Schon am nächsten Wochenende warten die nächsten Aufgeben. Bei den ADAC 24h Qualifiers (18. Und 19. April) stehen zwei 4h-Rennen auf dem Programm, bei denen das Trio von Prosport Racing an den Start gehen wird.
Samstag, 18. April: 17.30 Uhr Start 4h-Rennen 1
Sonntag, 19. April: 13.00 Uhr Start 4h-Rennen 2




