Viebahn nach Sommerpause beim sechsten NLS-Lauf – Nach einer etwas längeren Sommerpause startete die Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) mit dem KW ADAC 6h Ruhr-Pokal-Rennen in die zweite Saisonhälfte. Mit dabei war auch wieder Jörg Viebahn. Es reichte knapp nicht zum Klassensieg, aber mit Rang 2 konnte er trotzdem zufrieden sein.
Der Renntag in der Eifel begann mit erheblicher Verspätung. Dichter Nebel ließ einen Rennbetrieb zunächst nicht zu. Erst gegen Mittag besserten sich die Wetterbedingungen. Um 12 Uhr begann das auf 40 Minuten verkürzte Zeittraining und um 14 Uhr erfolgte der Rennstart über eine Distanz von 270 Minuten.
Viebahn fuhr für Prosport Racing zusammen mit „Alboretto“ und dem Chilenen Benjamin Hites, einen Aston Martin Vantage GT4 in der Klasse SP10. Viebahn: „In dieser Konstellation werden wir die Saison zu Ende fahren. Im Training bin ich nicht eingestiegen. Bei der geringen Zeit hätte das keinen Sinn ergeben. Dafür bin ich dann den Start gefahren.“
Der Gummersbacher ging von Startposition 49 unter knapp 110 Teilnehmern, Rang 4 in der Klasse, ins Rennen. Während seines Stints über sieben Runden arbeitete sich Viebahn kontinuierlich nach vorn. Als er den Aston Martin beim ersten Boxenstopp übergab, lag er auf Rang 27 im Gesamtklassement und Platz 2 in der Klasse. „Es war anfangs viel Verkehr auf der Strecke. Trotzdem konnte ich mich langsam vorarbeiten, es lief recht gut, auch wenn ich keine einzige freie Runde hatte.“
Nach 4,5 Stunden überquerte das Team auf Platz 22 in der Gesamtwertung die Ziellinie und behaupte Rang 2 in der Klasse der GT4-Fahrzeuge. Viebahn: „Mit dem Abschneiden können wir sehr zufrieden sein. Der in der Klasse siegreiche Porsche Cayman GT4 liegt derzeit für uns außer Reichweite.“



