Es wären bessere Resultate möglich gewesen

Zweite Veranstaltung der GT4 European Series in Brands Hatch

„Wir haben in unserer Pro-Am-Klasse in den beiden Rennen die Platze drei und vier belegt. Das war aber nur Schadensbegrenzung, denn es wäre mehr möglich gewesen. Aber wir müssen jetzt nach vorn schauen und es bei den nächsten Rennen besser machen“, stellte Jörg Viebahn nach der zweiten Veranstaltung der GT4 European Series in Brands Hatch (Großbritannien) fest.

Auf der Insel war Viebahn wieder mit dem Audi R8 LMS GT4 von Phoenix Racing und seinem Stammpartner John-Louis Jasper unterwegs. Die freien Trainings nutzte das Duo, um sich mit dem Audi auf der Berg- und Talbahn in der Nähe von London einzugewöhnen. Viebahn: „Ich mag Brands Hatch. Die Strecke erfordert einigen Mut, aber sie stellt für jeden Fahrer eine große Herausforderung dar. Das einzige Problem war, dass es sehr eng war, da 45 Autos am Start standen.“

Deshalb war auch das Qualifying besonders wichtig, da eine vordere Startposition Vor-aussetzung für ein gutes Rennresultat war. Das Vorhaben misslang dem Audi-Duo allerdings gründlich. Viebahn kam nur auf Startplatz 22. „Ich habe einfach keine optimale Runde hinbekommen. Die beiden ersten Sektoren waren fast immer gut, aber im letzten Sektor bin ich regelmäßig im dichten Verkehr steckengeblieben. Wenn es optimal gelaufen wäre, hätte ich auf Startplatz 5 gestanden“ Schlimmer erwischte es Jasper, der nur von Startposition 28 ins Rennen gehen durfte.

In Rennen eins schaffte es Startfahrer Viebahn zunächst, sich etliche Platze nach vorn zu verbessern. Doch dann reihte sich eine Safetycar-Phase an die nächste. Weitere Positionsverschiebungen waren so nicht möglich. Schließlich wurde das Rennen eine Viertelstunde vor Schluss nach einem Unfall abgebrochen. Durch einige Bestrafungen der Konkurrenz schafften Viebahn/Jasper noch Platz drei in der Klasse Pro-Am.

Auch im zweiten Rennen klappte es nicht optimal. Startpilot Japser hatte nicht seinen besten Tag erwischt und kam nur auf Position 28 zum obligatorischen Pflicht-Boxenstopp. Und der ging wieder einmal gründlich daneben. Viebahn: „Wir haben mehr als zehn Sekunden verloren, weil wir in der Boxengasse blockiert wurden. Anschließend haben wir weitere Zeit eingebüßt, weil ich während der Safetycar-Phase hinter einen Konkurrenten feststeckte, der viel zu viel Platz bis zu seinem Vordermann ließ.“

Viebahn arbeitete sich noch bis Platz vier in der Klasse vor, mehr war aber nicht mehr möglich. „Mir hat zum Schluss einfach die Zeit gefehlt. Schade, meine Rundenzeiten im Rennen waren wirklich gut, aber irgendwie war das nicht unser Wochenende.“

Am kommenden Wochenende fährt Viebahn beim ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring (10.-13. Mai). In der Klasse der GT4-Fahrzeuge SP10 fährt er für PROsport Performance einen Porsche Cayman PRO4. Das Fahrzeug teilt er sich mit Thomas Koll, Alexander Mies und Mike David Ortmann.

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