Kein Glück bei den Rennen in der Eifel

Kein erfolgreiches Wochenende für Jörg Viebahn bei der GT4-EM auf dem Nürburgring

„Ich bin bei den Finalläufen der GT4 European Series auf dem Nürburgring angetreten, um meinem Teampartner zu helfen, der noch Titelchancen hatte. Aber dieses Vorhaben ist total in die Hose gegangen. Es hat einfach nicht funktioniert und Glück hatten wir auch keines“, stellte Jörg Viebahn  realistisch nach der Veranstaltung in der Eifel fest. Angetreten war der Engelskirchener mit einem Porsche Cayman GT4 CS von Allied Racing an der Seite des Deutschen Jan Kasperlik.

Viebahn: „Nach dem guten Auftritt in Zandvoort hatten wir gehofft, noch um den Titel in der Pro-Am-Wertung mithalten zu können. Aber das hat sich als Trugschluss erwiesen. Im Zeittraining schafften es die beiden Piloten nicht, den Porsche Cayman im Vorderfeld zu platzieren. Viebahn: „Wir haben das Setup des Porsche nicht hinbekommen. Im Qualifying war das Auto einfach zu hart eingestellt. Die Startpositionen waren nicht gut.“

Für das Rennen veränderte das Team noch einmal das Fahrwerk an dem Porsche. „Das hat funktioniert. Kasperlik war in den ersten Runden mit dem Fahrberhalten sehr zufrieden, aber dann hatte er eine Kollision mit einem Konkurrenten. Damit war der Tag für mich vorzeitig beendet.“

Im zweiten Rennen fuhr Viebahn den Start. Von Position 19 katapultierte er sich sofort auf Rang zehn und hatte anschließend einen sehenswerten Zweikampf um die Position. Als er dann als Zehnter zum obligatorischen Boxenstopp und Fahrerwechsel an die Box kam, nahm das Unglück seinen Lauf. Durch einen defekten Sicherheitsgurt dauerte der Stopp gut 30 Sekunden länger als geplant.

Danach war an eine gute Platzierung nicht mehr zu denken. Viebahn: „Wir hätten sicherlich in der Pro-Am-Wertung einen Podiumsplatz einfahren können, das wäre ein guter Saisonabschluss gewesen. Aber durch den verpatzten Boxenstopp konnten wir das vergessen.“

 

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