Kein Happyend in Texas

Saisonausklang für Jörg Viebahn beim 24h-Rennen in Cota (USA)

Das letzte Rennen der Saison 2017 bestritt Jörg Viebahn im fernen Texas (USA). Auf dem Circuit of the Americas (Cota) fand erstmals ein 24-Stunden-Rennen statt. Der Engelskirchener startete in einem Mercedes-AMG GT3 von Hofor Racing. Das Cockpit teilte er sich mit Michael Kroll, Chantal Kroll (beide Schweiz), dem Deutschen Kenneth Heyer und Christiaan Frankenhout (Niederlande). Viebahn: „Durch den Start in Cota konnte ich endlich mal wieder einen GT3-Wagen fahren. Der Mercedes war ein Topauto und die Besetzung mit zwei Profis und zwei Amateuren war auch nicht schlecht.“

Cota ist eine 5,516 Kilometer lange Rennstrecke in der Nähe von Austin in Texas. Die Strecke umfasst 20 Kurven, beinhaltet Höhenunterschiede von 40 Metern und wird als eine der wenigen Strecken gegen den Uhrzeigersinn gefahren. Viebahn: „Der Kurs war wirklich spektakulär. Es gibt dort tolle Kurven und spannende Bergaufpassagen. Das Fahren ist eine spezielle Herausforderung. Ich war sicherlich nicht zum letzten Mal dort.“

In Cota gingen 41 Autos an den Start, darunter 11 GT3-Fahrzeuge. Im Training konzentrierte sich das Team von Viebahn zunächst darauf, eine gute Fahrzeugabstimmung für das Rennen zu finden. „Das ist uns gelungen, alle sind mit dem Mercedes gut zurechtgekommen.“

Im Zeittraining schaffte der Mercedes die sechstschnellste Zeit. Viebahn: „Mit dem Startplatz waren wir zufrieden. Zudem waren wir das schnellste Auto in der Amateurwertung.“ Im Rennen, das in zwei Teilabschnitten ausgetragen wurde, lief es für das Team zunächst sehr gut. Viebahn der als vierter Fahrer zum Einsatz kam, übernahm den Mercedes auf Position sechs. „Mein Stint hat hervorragend funktioniert. Das Auto war perfekt. Ich konnte mich schnell um einen Platz verbessern und hatte auch keine Schwierigkeiten die Zeiten der Spitzengruppe mit zu gehen.“

Aber bereits eine Stunde war der Traum vom erfolgreichen Saisonabschluss vorbei. Nach einem Unfall von Heyer stand der Mercedes in der Box. Viebahn: „Eine Reparatur hätte mehr als vier Stunden gedauert, deshalb wurde der Wagen vorzeitig aus dem Rennen genommen. Es war trotzdem gut. Denn die Strecke in Cota ist toll und das Fahren mit einem GT3-Auto ist immer noch eine besondere Herausforderung. Jetzt gibt es noch einige Ehrungen und dann ist das Motorsportjahr 2017 für mich vorbei.“

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