Jörg Viebahn beim KW 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen – Das KW 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, Saisonhöhepunkt und siebter Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS), fand bei schönstem Sommerwetter statt. Unter den mehr als 130 Startern, die das morgendliche Training aufnahmen, war auch der Gummersbacher Jörg Viebahn. Nur eine Zeitstrafe verhinderte den dritten Klassensieg der Saison.
Viebahn startete wie immer in diesem Jahr mit Anton Abee (Hamburg) und Yannik Himmels (Heinsberg) in einem Mercedes-AMG GT4 von Prosport Racing. Viebahn: „Im Training konnten wir den Mercedes auf die Pole stellen. Da ich beim letzten Rennen unvorhergesehen länger im Auto war, wurde diesmal die Reihenfolge der Fahrer im Rennen gewechselt. Abbe fuhr den Start und ich sollte für den mittleren Turn einsteigen.“
Nach einem mäßigen Start kämpfte sich das Team langsam nach vorn und übernahm zeitweise die Spitze in der GT4-Klasse. Als Viebahn zur Rennmitte in den Mercedes stieg, lag das Trio auf Rang zwei mit mehr als einer Minute Rückstand. Viebahn: „Ich wollte den Rückstand verringern, damit wir noch um den Klassensieg fahren konnten.“ Doch das Vorhaben ging schief.
Der routinierte Gummersbacher war zwar auf der Strecke schnell und fuhr bis auf 30 Sekunden an den führenden BMW M4 GT4 heran, doch eine Durchfahrts- und Zeitstrafe machte alle Hoffnungen zunichte.
Viebahn: „Kurz vor einer Code-60-Zone blieb mein Getriebe im dritten Gang stecken. Daraufhin musste ich alle Gänge einmal durchschalten. Deshalb war ich einige Kilometer zu schnell, als das Tempo 60-Schild gezeigt wurde. Pech, dadurch haben wir weitere Zeit verloren und lagen plötzlich mehr als zwei Minuten hinten.“
Das Team kam am Ende mit 90 Sekunden Verspätung auf die Klassensieger ins Ziel, mehr war nicht mehr möglich. Viebahn: „Ein enttäuschender Tag. Ohne meine Strafe hätten wir gewinnen können, aber manchmal passieren solche Dinge nun einmal.“


